Porno zum Anfassen – Virtual Reality Pornos

Wir leben in einer Zeit, die immens stark von der Digitalisierung geprägt ist. Alles ist in irgendeiner Form mit allem verbunden. Telefonkonferenzen zwischen mehreren Kontinenten können zeitgleich geführt werden, Liveaufnahmen aus dem All können jederzeit angesehen werden. Da ist ja ein Porno, in dem man „vor Ort ist“, ja nur ein Kinderspiel.

Von der Couch direkt an das Set

Virtual Reality (kurz „VR“) erlaubt es sich direkt in die virtuelle Welt einzuklinken. Dies erscheint auch in der Pornoindustrie als innovativste Möglichkeit einen neuen Markt anzugehen, bei dem von US Analysten bis 2025 einen Jahresumsatz von bis zu einer Milliarde US Dollar prognostiziert wird. Ela Darling ist dabei mit das erste VR-Cam-Girl, welches seit 2014 ihre Webcam Shows in 360-Grad anbietet. Für Kunden wirkt dann eine solche Show noch viel realistischer, da sie die Möglichkeit haben, direkt vor Ela Darling zu stehen und somit ein noch viel intensiveres Erlebnis zu erfahren.

Nerds in der Pornobranche

Auch in Deutschland ist das Thema der VR Pornos sehr aktuell. So hat Jakob Zimmerer von VR Pleasure aus Regensburg auf der Erotikmesse „Venus“ in Berlin ein Konzept vorgestellt, in dem er Firmenkunden, wie beispielsweise Pornokinos, versorgen möchte. Er bietet dabei ein Rundum-Sorglos-Paket an: es wird die Hardware gestellt, diese installiert und auch die lizenzierten Filme werden bereitgestellt. Zimmerer betitelt sich selber dabei als „Nerd im Erotikbereich“. Das Interesse ist dabei definitiv vorhanden.

Fluch und Segen

Neben all den positiven Aspekten, den ein virtuelles Ich in Pornos mit sich mitbringt, so hat es auch seine Schattenseiten. Fällt es einem Menschen schwer soziale Kontakte zu knüpfen, so könnte diese Person die VR Pornos als Segen empfinden. Allerdings könnte es bei Menschen, die sich schnell in eine Art „Sucht“ verlieren, diese virtuelle Realität als Fluch entpuppen, da sie vielleicht das Gegenteil erreichen und sogar soziale Kontakte verlieren. Paare in Fernbeziehungen können dabei jedoch deutlich profitieren, denn sie könnten dann ihre eigenen Liebsten direkt vor der eigenen Nase erleben, obwohl diese vielleicht hunderte, wenn nicht sogar tausende, Kilometer entfernt sind.

Es ist und bleibt spannend in welche Richtung sich die virtuellen Realitäten entwickeln und wie realistisch diese noch weiter werden können. Man stelle sich nur vor, wenn Hardware und Software perfekt aufeinander abgestimmt ist und Masturbartor und Vibrator auf die VR in Echtzeit reagiert. Noch stecken wir in den Kinderschuhen, doch aus diesen wächst man bekanntermaßen schnell raus. 😉

Quelle: welt.de & spiegel.de


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